Unglückskeks

Unglückskeks

Serie: Kommissar Angermüller, Buch 8
Genre: Romane
ISBN: 978-3-8392-1518-0
Marlene kommt nicht dahinter, wovor die sprachlose Sophie Angst hat. Viel später erst schwant ihr, dass ihre Partnerin sich in Gefahr befindet. Doch als sie Hilfe bei der Polizei sucht, trifft sie auf Unverständnis. Währendessen müht sich Kommissar Angermüller das Geheimnis eines toten Chinesen auf den Bahngleisen bei Reinfeld zu lüften. Niemand scheint den Mann gekannt zu haben, keiner vermisst ihn.

Der Kriminalhauptkommissar fühlt sich gestresst, denn persönliche Sorgen hat Angermüller auch: Er muss sich allein um die Zwillinge kümmern und täglich ins Krankenhaus fahren, wo seine Frau Astrid nach einem Fahrradunfall im Koma liegt. Der Lübecker Ermittler und sein Team recherchieren lange ohne greifbaren Erfolg, müssen sich über ignorante Kollegen und ihren obersten Chef ärgern – und essen öfter mal, nicht nur mit Stäbchen, bis sie endlich der Lösung des Falles näher kommen.

Gmeiner Verlag, Februar 2014

 

Presse / Rezensionen:

Chapeau, Ella Danz! Die Autorin aus Berlin mit ihrer ausgesprochen großen Liebe zur Ostsee und der Lübecker Bucht, hat nicht nur den Spannungsbogen über viele Jahre mit ihrem Kommissar Angermüller halten und stetig ausbauen können, sondern ihr gelang mit dem achten Krimi „Unglückskeks“ auch erneut ein Treffer. Die bewährte Mischung aus mörderischen Aktionen und kulinarischen Höhepunkten, geht auch bei diesem Werk auf, zumal das Glossar mit vielen, wunderbaren Rezepten, immer ausführlicher und anregender wird.

Der Leser erhält quasi einen Krimi plus Kochbuch. Verursacher dieser kulinarischen Reize ist der Kommissar Angermüller. Ella Danz versteht es bestens, seine Profession um Mord und Totschlag spannend zu entwickeln und dazu gekonnt eine Geschichte um leckere Gaumenfreuden zu erzählen. Beinahe meint man als Leser, Angermüller und seine Familie mit den Zwillingen, der (Noch)-Ehefrau und seiner (Fast)-Beziehung zu einer Türkin zu kennen.

Brigitte Gerkens-Harmann, RZkultur – Das Kulturportal der Stiftung Herzogtum Lauenburg, 01/03/ 2014 //

 

Zwischen dem ersten Fall von Georg Angermüller („Osterfeuer“) und diesem achten hat sich bei ihm privat offenbar eine Menge ereignet. Dennoch ist es überhaupt kein Problem, sofort den Anschluss zu finden, wenn man die zwischenzeitlich erschienenen Bände nicht gelesen hat.

Auch dies ist wieder ein sehr gelungener, spannender Krimi, bei dem alles seinen mehr oder weniger ruhigen, geordneten und vor allem realistischen Gang geht; atemberaubende Verfolgungsjagden und blutrünstige Szenen sucht man vergeblich.

Dabei hat es die Autorin dank der präzisen Ausarbeitung der Charaktere wieder prima verstanden, persönliche Schicksale anschaulich und nachvollziehbar zu schildern und in die Handlung rund um den Kriminalfall einzuarbeiten – eine handwerklich sehr gelungene Leistung

Annette Traks, THE HUFFINGTON POST, 09/04/ 2014 //